CO2-Kompensation · Presse · Pressemitteilungen · Projekte · 01. Sep. 2018 · hagedorn

Knauber stellt Heizöl- und Kraftstoff-Fuhrpark klimaneutral

Kurze Transportwege und eine ressourcenschonende Fahrweise – Knauber Energie hat immer schon viel Wert auf eine möglichst nachhaltige Anlieferung seiner Produkte gelegt. Künftig will die Sparte der Knauber Unternehmensgruppe noch einen Schritt weitergehen: alle beim Transport von Heizöl- und Kraftstoffprodukten entstehenden Emissionen werden durch Investitionen in nachhaltige Klimaprojekte ausgeglichen.

“Die Entscheidung, unseren Fuhrpark klimaneutral zu stellen, ist nur ein weiterer Schritt im Rahmen unserer unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie”, sagt Holger Vohrmann, Geschäftsführer von Knauber Mineralöl. “Die Knauber Unternehmensgruppe kompensiert schon seit einigen Jahren die nicht vermeidbaren Emissionen, die im Rahmen der Geschäftstätigkeit hausintern entstehen. Mit der Investition in sinnvolle Klimaprojekte haben wir dabei immer sehr gute Erfahrungen gemacht.”

Anhand der gefahrenen Kilometer und des tatsächlichen Verbrauchs der Lieferfahrzeuge ermittelt Knauber Energie die Gesamtmenge der entstandenen CO2-Emissionen pro Jahr. Dabei werden nicht nur die Emissionen durch die Verbrennung von Diesel im Motor des Lieferfahrzeugs betrachtet, sondern vielmehr der gesamte Lebenszyklus des Diesels inklusive Erzeugung und Transport.

Entsprechend des auf diese Weise ermittelten Wertes investiert Knauber Energie in das Mytrah-Windkraftprojekt in Indien. Das Projekt macht sich die lokal vorherrschenden Windströmungen zur klimafreundlichen Stromproduktion zunutze. Der produzierte Strom wird in das regionale Stromnetz eingespeist. Durch den Windpark wird eine Alternative zur herkömmlichen Stromproduktion aus fossilen Energieträgern geschaffen. So gelangen jährlich rund 480.000 Tonnen Treibhausgase weniger in die Atmosphäre als es bei der Stromproduktion mit fossilen Brennstoffen der Fall wäre.

Global gesehen leistet der Windpark einen positiven Beitrag fürs Klima, lokal gesehen nützen die Anlagen der Bevölkerung vor Ort. Denn durch den Bau und den Betrieb der Anlagen sind Arbeitsplätze für die Einheimischen entstanden. Darüber hinaus leistet der Park aber auch zahlreiche weitere Vorteile für den Infrastrukturausbau in der Region. So werden zum Beispiel “Gesundheitsvolontäre” ausgebildet, die sich innerhalb der Slums für die Gesundheitsprävention einsetzen. Weiterhin werden Frauen in zwei Trainingslagern über ihre Rechte aufgeklärt und über Fortbildungen weiterqualifiziert. Ein Projekt zu sauberem Wasser erhöht außerdem die Lebensqualität vor Ort – um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Die Vorteile dieses Projektes sind so vielfältig, dass Knauber Energie die Entscheidung zur Investition nicht schwer fiel. Mit jeder Heizöl- und Kraftstoff-Bestellung fördern Kunden automatisch die Weiterentwicklung des Projektes.