Projekte · 22. Okt. 2011 · admin

Wiederaufforstungsprojekt in Kolumbien

Das Wiederaufforstungsprojekt befindet sich in zwei ländlichen Regionen Kolumbiens – in Arauca im Nordosten nahe der Grenze zu Venezuela und in Antioquia, einer Region im Nordwesten, die von den Anden bis zur Karibik-Küste reicht. Durch die Wiederaufforstung von zerstörtem Naturraum werden hier jährlich 20.000 Tonnen CO2 eingespart. Wälder absorbieren große Mengen CO2 und sind damit ein wirksames Mittel zur Reduktion des CO2-Gehalts in der Atmosphäre.


 
 
Illegales Goldschürfen, illegale Plantagen und umweltschädliche Landnutzung haben in der Vergangenheit große Narben in den beiden kolumbianischen Regionen hinterlassen. Der Naturraum mit seiner natürlichen Vegetation und vielen gefährdeten Tierarten wie Schildkröten, Affen und Papageien haben stark unter den widrigen Bedingungen gelitten. Auch hier setzt das Wiederaufforstungsprojekt an: Zusätzlich zur Einsparung von 20.000 Tonnen CO2 pro Jahr hilft es dem geschädigten Ökosystem. Nach den Grundsätzen eines nachhaltigen Forstmanagements wird bewusst auf die Renaturierung eines Mischwaldes, anstatt einer Monokultur gesetzt. 20 verschiedene native Baumarten wurden in Arauca und Antioquia bislang angepflanzt. Die Natur dankt es: schon heute haben sich 75 weitere Pflanzenarten und eine Vielzahl von Tieren im Projektgebiet angesiedelt. 11.000 Hektar Land wurden für das Projekt bereits erstanden, erkundet und kartiert.

Verbesserung der Lebensqualität und Stärkung
der örtlichen Wirtschaft

Um die Wiederaufforstung zu realisieren, wurden 150 Jobs geschaffen, mit denen die lokale Bevölkerung in den Aufbau ihrer Region integriert wird. Damit wird eine Perspektive für die Regionen geschaffen, die lange von illegalen und zerstörerischen Aktivitäten abhängig waren.

Die hohe Qualität des Projekts wird gleich doppelt garantiert: es ist zertifiziert nach dem Verified Carbon Standard (VCS) und dem Climate, Community, and Biodiversity Standard (CCBS).