CO2-Kompensation · Projekte · 12. Jan. 2016 · zahel

Wasserkraft zur Energieerzeugung in Honduras

„La Gloria Hydroelectric Project“ nennt sich dieses Klimaschutzprojekt im Norden von Honduras in Mittelamerika. Das Projekt setzt auf die Wasserkraft des Flusses Bejucal und erzeugt mit dem Kraftwerk 35 GWh Strom. In dem Entwicklungsland herrscht ein tropisch-feuchtes Klima, sodass Wasser durch die vielen Regenfälle gut verfügbar ist. Häufigste Energiequelle sind dennoch momentan fossile Energieträger und überwiegend Erdöl. Das Projekt ist somit ein gutes Zeichen, alternative Energiequellen wie Wasserkraft verstärkt zu nutzen.


Konkret werden durch den Betrieb des Wasserkraftwerks „La Gloria“ jährlich 20.464 Tonnen CO2-Emissionen eingespart und die Luftverschmutzung damit zusätzlich deutlich reduziert. Das wirkt sich positiv auf die Gesundheit der lokalen Bevölkerung aus. Darüber hinaus sorgt das Projekt für die nachhaltige Entwicklung der Region. 30 Arbeitsplätze konnten dauerhaft geschaffen werden, während der Bauzeit waren 150 Menschen hier beschäftigt. Die technische Ausbildung durch die Arbeit führt weiter zum Transfer von Wissen und Können, das im Land genutzt werden kann.

Das Projekt ist nach den engen Vorschriften der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UN FCCC – United Nation Framework Convention on Climate Change) definiert. Die Zertifizierung ist in der Datenbank der UN unter der Projektnummer HN154 aufgeführt.