Projekte · 26. Mai. 2012 · S. Grewe

Wasserkraftwerk auf Sumatra, Indonesien

Das Laufwasserkraftwerk befindet sich im Süden Sumatras, der Größten der indonesischen Inseln. Der Fluss Musi ist dort eine saubere Quelle für die Energiegewinnung in der Region. Um den wachsenden Strombedarf der Bevölkerung stillen zu können, wandelt das Wasserkraftwerk die Strömungsenergie des Flusses um und versorgt die Bevölkerung zuverlässig mit erneuerbarer Energie. Jährlich werden so rund 500.000 Tonnen CO2 eingespart, die durch konventionelle Energiegewinnung entstanden wären.


 

Das Laufwasserkraftwerk nutzt die Strömung des Flusses Musi zur Erzeugung von Strom. Dabei ist kein Staudamm notwendig. Eine natürliche Höhendifferenz von 400 Metern macht den Fluss so lohnenswert als Energiequelle. Beim Bau des Wasserkraftwerks wurden bewusst die ökologischen und wirtschaftlichen Folgen für die Region bedacht. Der Bau hat beispielsweise keinen negativen Einfluss auf die Bewässerung. Darüber hinaus richtete der Projektträger ein Wiederaufforstungsprogramm für das Einzugsgebiet ein, um Umweltschäden zu minimieren.

Zusätzlich sorgt das Projekt mit vielen weiteren Initiativen für soziale Vorteile in der Region: durch Bau und Betrieb des Laufwasserkraftwerks sind qualifizierte Arbeitsplätze entstanden, die der lokale Bevölkerung eine gute Perspektive verschaffen. Der Projektträger unterstützt außerdem die örtliche Infrastruktur: Brücken und Straßen wurden gebaut, die von den Bauern genutzt werden können. Außerdem wurde in ein Waisenhaus und in Bildungsprogramme investiert und vieles mehr. Für dieses Engagement erhält das Projekt Laufwasserkraftwerk zusätzlich zur nachgewiesenen CO2-Reduktionsleistung (Verified Carbon Standard) das Social Carbon Standard Zertifikat.